Über das Projekt

Kommunales Divestment und Re-Investment

Städte spielen im kommunalen Klimaschutz eine herausragende Rolle. Klimaschutz betrifft allerdings nicht nur geläufige Themen wie Energie, Mobilität, Nutzerverhalten und Konsum. Klimaschutz betrifft auch den Finanzsektor. Auch Kommunen sind Investoren. Die Umlenkung bestehender Geldanlagen in kommunaler Hand wird allerdings bislang noch kaum als innovative, klimafreundliche Strategie wahrgenommen. Dabei sind diese Gelder in Aktien, Anleihen, Beteiligungen, Fonds und weiteren Anlagen investiert, die einer Dekarbonisierung und damit sowohl dem Schutz des Klimas als auch der treuhändischer Verantwortung einer Kommune widersprechen.

  • Divestment bezeichnet Strategien des Abzugs von Finanzmitteln aus klimaschädlichen Geldanlagen, insbesondere in fossile Energieträger wie Kohle, Öl und Gas.
  • Re-Investment bezeichnet die Umlenkung von Finanzmitteln, maßgeblich orientiert am Klimaschutz und weiteren Umwelt-, Sozial und Governancekriterien (ESG-Kriterien).

Das Projekt Klimafreundlich Investieren. Kommunales Divestment und Re-Investment rückt erstmalig die Bedeutung der Investitionsstrategien von kreisfreien Städten in den Fokus.

Projektziel ist es, Divest- und Re-Investment mit und in den deutschen kreisfreien Städten weiter in die Fläche zu tragen.
Die drei Schwerpunkte des Projekts liegen auf

  • Sondierung des Potentials für kommunales Divestment,
  • konstruktiven Dialogen zwischen Vorreitern, Experten und weiteren Akteuren (u.a. zur Beseitigung von Hemmnissen) sowie
  • Unterstützung kommunalen Divest- und Re-Investments: Städte werden dazu befähigt und dabei begleitet, ihre Geldanlagen unter klimafreundlichen, nachhaltigen Gesichtspunkten zu analysieren und alternative, klimafreundliche Re-Investitionsmöglichkeiten zu nutzen – zur Wahrnehmung ihrer treuhänderischen Verantwortung und zur Stärkung des Klimaschutzes.

Ablauf

 Hier finden Sie eine Darstellung der einzelenen Projektbausteine und den zeitlichen Ablauf (pdf, 0,2 MB)